Im Bergbau, in Häfen und anderen Industriebereichen weltweit sind Tragrollen die zahlreichsten und am weitesten verbreiteten Grundkomponenten von Förderbändern, deren Betriebszustand direkt die Zuverlässigkeit der gesamten Produktionslinie bestimmt.
Anfall im Leerlaufgilt als einer der häufigsten Ausfälle in der Branche. Ohne einen routinemäßigen Präventions- und Schnellreaktionsmechanismus wird es bei den Kunden zu mehrfachen Verlusten kommen, die den Wert der Ausrüstung selbst bei weitem übersteigen.
Schäden durch abrupte Reibungsänderung:
Im Normalbetrieb herrscht zwischen dem Förderband und den Tragrollen eine äußerst reibungsarme und verlustarme Rollreibung. Sobald ein Festfressen des Leitradlagers oder ein Dichtungsversagen die Drehung einschränkt, wandelt sich der Reibungsmodus sofort in äußerst zerstörerische Gleitreibung um, wobei der Reibungskoeffizient um mehr als das Zehnfache ansteigt.
Solch starke Reibung fügt der Ausrüstung doppelten Schaden zu:
·Die Gummiabdeckung des Förderbandes verschleißt schnell und um ein Vielfaches schneller als normal, was zu Kantenabrieb, Rissbildung und sogar Längsrissen in Bereichen mit konzentrierter Belastung führt.
·Anfall im Leerlaufführt zu einem beschleunigten Verschleiß der internen Lager und Dichtungen, was wiederum zu Fressern, Korrosion oder Brüchen führen kann. Dies führt schließlich zum vollständigen Ausfall der Umlenkrolle und zu einem starken Anstieg der Wartungskosten der Ausrüstung.
Anstieg des Systemenergieverbrauchs und versteckte Kapazitätsverluste:
Während eine einzelne festsitzende Tragrolle unbedeutend erscheinen mag, können mehrere nicht rotierende Tragrollen zusammen den Gesamtlaufwiderstand des Fördersystems drastisch erhöhen.
Um die Nenngeschwindigkeit des Bandes aufrechtzuerhalten, wird der Antriebsmotor in einen kontinuierlichen Überlastbetrieb gezwungen. Dies treibt nicht nur den Energieverbrauch der Geräte und die Stromkosten für die Betreiber in die Höhe, sondern führt auch zu einer dauerhaften Überhitzung des Motors, was seine Lebensdauer erheblich verkürzt.
Schlimmer noch: Übermäßiger Widerstand kann die Bandgeschwindigkeit verringern und den Materialdurchsatz direkt verringern. Bei Bergwerken, Häfen und anderen Standorten, die rund um die Uhr im Dauerbetrieb sind, führt selbst ein Rückgang der Produktionskapazität um 10 % zu monatlichen Materialtransportverlusten in Höhe von Tausenden Tonnen, was sich direkt auf die Auftragserfüllung und die betriebliche Rentabilität auswirkt.
Kettenreaktion von Systemausfällen, die durch eine Fehlausrichtung des Förderbandes verursacht werden:
Im Normalbetrieb gewährleisten ordnungsgemäß funktionierende Umlenkrollensätze durch ihre Muldenkonfiguration und Selbstausrichtungsfunktion eine stabile zentrierte Führung des Förderbandes.
Wenn sich die Tragrollen auf einer Seite nicht drehen, entsteht ein erhebliches Ungleichgewicht im Laufwiderstand über die gesamte Bandbreite, wodurch das Förderband gezwungen wird, zur Seite mit dem hohen Widerstand zu driften, was zu einer Fehlausrichtung führt.
Eine Fehlausrichtung des Bandes führt nicht nur zu umfangreichem Materialverschütten, was zu Rohstoffverschwendung und Umweltverschmutzung vor Ort führt, sondern führt auch zu starker Reibung zwischen den Bandkanten, dem Rahmen und der Rutsche, was den Bandverschleiß und die Beschädigung weiter beschleunigt.
In extremen Fällen kann eine schwere Fehlausrichtung zum Entgleisen des Bandes führen, eine Notabschaltung der gesamten Förderstrecke auslösen und sogar zu Unfällen durch umkippende Geräte führen.
Kritische Sicherheitsrisiken durch Hitzestau:
Reibungswärme erzeugt durchLeerlauffresserkann nicht durch normale Rotation abgeführt werden, was zu lokalen Hotspots und einem schnellen Anstieg der Oberflächentemperatur führt.
Beim Transport brennbarer Materialien wie Kohle können hohe Temperaturen zu Selbstentzündungen oder Explosionen führen, was sie zu einem der größten Sicherheitsrisiken im Bergbau und in der chemischen Industrie macht.
Darüber hinaus beschleunigen hohe Temperaturen die Alterung und Aushärtung des Förderbandgummis, wodurch seine Zugfestigkeit und Flammschutzleistung verringert werden und weitere Sicherheitsrisiken entstehen.
Anfall im Leerlaufkann dazu führen, dass andere Komponenten überlastet werden. Beispielsweise können Motoren und Untersetzungsgetriebe aufgrund ständiger Überlastung und Überhitzung durchbrennen, was zu schwerwiegenderen Geräteausfällen und Sicherheitsvorfällen führen kann.
Exponentieller Anstieg im Betrieb:
Durch nicht rotierende Tragrollen verursachte Ausfälle wirken sich erheblich verstärkend auf die Betriebsrisiken aus.
Bezogen auf die direkten Kosten führt der häufige Austausch beschädigter Tragrollen und Förderbänder zu einem erheblichen Anstieg des Ersatzteilbeschaffungsaufwands.
Bei indirekten Verlusten führen ungeplante Ausfallzeiten nicht nur zu Produktionsunterbrechungen, sondern stören auch den normalen Betrieb vor- und nachgelagerter Prozesse und lösen eine Kettenreaktion über die gesamte Produktionslinie aus.
Überprüfen und warten Sie wichtige Komponenten regelmäßig, um potenzielle Gefahren im Voraus zu beseitigen.
Richten Sie ein Schnellreaktionssystem für die rechtzeitige Beseitigung von Ausfällen durch Leerlaufrollen ein, um Kettenreaktionen zu verhindern.
Stärken Sie den täglichen Betrieb und die Wartung, standardisieren Sie Installations- und Anwendungsverfahren und reduzieren Sie die Ausfallraten.
Halten Sie ausreichend Ersatzteile auf Lager, um Verluste durch ungeplante Ausfallzeiten zu minimieren.
Verbessern Sie bei der Förderung brennbarer Materialien die Überwachung der Wärmeableitung, um Sicherheitsunfälle zu verhindern und einen sicheren und effizienten Betrieb industrieller Fördersysteme zu gewährleisten.
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